Online-Meetings und Datenschutz: Was Verantwortliche beachten müssen
Die Corona-Pandemie beschleunigte den Einsatz von Videokonferenz-Lösungen enorm. Online-Meetings ermöglichten standortübergreifende Zusammenarbeit und Home-Office — zunächst oft ohne ausreichende datenschutzrechtliche Prüfung.
Für Verantwortliche gelten dennoch Anforderungen aus DSGVO und TKG: Auswahl geeigneter Tools, Auftragsverarbeitungsverträge, Dokumentation der Verarbeitungstätigkeiten, Zugriffskontrollen und Schulung der Mitarbeitenden.
Home-Office und Vertraulichkeit
- Arbeitsplatzgestaltung und sichtbarer Hintergrund in Video-Calls
- Schutz betrieblicher Daten vor Einsicht durch Dritte im Haushalt
- Vermeidung von Bedienungsfehlern (falsche Freigaben, Aufnahmen, Chat-Logs)
- Klare Regeln für Gastzugänge und externe Teilnehmer
Technische und organisatorische Maßnahmen
Die Expertgruppe — Partnernetzwerk der Lanexpert GmbH im Bereich Datenschutz — hat Rahmenbedingungen für datenschutzkonforme Online-Meetings analysiert: von der Tool-Auswahl über Verschlüsselung und Authentifizierung bis zu Löschfristen und Protokollierung. Verantwortliche sollten möglichst viele Sicherheitsoptionen aktivieren, ohne die Nutzbarkeit unnötig zu erschweren.
Lanexpert berät zu sicherer IT-Infrastruktur und Zusammenarbeit mit Datenschutzspezialisten bei der Umsetzung im Unternehmen.
